Die Behandlungsmethoden

Diagnose

Die TCM hat über Jahrtausende ein vielfältiges Diagnoseverfahren entwickelt. Grundlagen der Diagnoseverfahren sind die beiden Eckpfeiler Zungen- und die Pulsdiagnose. Je nach Zungenform, -farbe und ihrer Qualität, so wie durch das Fühlen der 28 verschiedenen Pulsqualitäten, kann die Therapeutin oder der Arzt Rückschlüsse auf die inneren Abläufe im Körper ziehen und die entsprechende Behandlungsmethode festlegen.

Akupunktur

Die Akupunktur beeinflusst Körperfunktionen gezielt über spezifische Punkte an der Körperoberfläche. Das unterschiedlich tiefe Einstechen der Nadeln an den über 360 Akupunkturpunten gleicht die Qi-Zirkulation aus und reguliert bestimmte Organsysteme.

Ohrakupuntur

Eine spezielle Form der Akupunktur ist die Ohrenakupuntur. Bei dieser Therapieform werden Samenkörner an bestimmten Punkten am Ohr angebracht, um so eine Dauerstimulation zu erreichen.

Tui-Na Massage

Die Massagetherapie in der TCM wird Tui-Na genannt. Tui heisst Schieben, Na bedeutet Greifen. Vor allem bei Beschwerden am Bewegungsapparat wird sie oft in Kombination mit Akupunktur oder Schröpfen eingesetzt. Mit speziellen Techniken und Manipulationen werden Muskeln bearbeitet, Akupunkturpunkte massiert und Leitbahnen durchgängig gemacht, um die Beschwerden zu lindern.

Schröpfen
Es werden Schröpfgläser auf die Haut aufgesetzt, um die Durchblutung im Binde-gewebe und den Muskeln zu steigern, was diese lockert und entspannt. Zudem werden das Immunsystem und je nach behandeltem Gebiet innere Organsysteme angeregt.
Wärmetherapie
Durch die Anwendung von brennendem Beifusskraut (Artemisia vulgaris) werden Reaktionszonen des Körpers erwärmt und somit die körpereigenen Selbsheilungs-kräfte aktiviert.
Unsere Behandlungen sind bei entsprechender Versicherung bei den Schweizer Krankenkassen anerkannt. Für genauere Auskünfte kontaktieren Sie bitte Ihren Krankenkassenanbieter.